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08.11.2014 - Das Mitarbeitermagazin ist zwar das klassische Tool zur Mitarbeiterkommunikation, aber es kann mehr als nur Informationen vermitteln. Mut zum Dialog wird mit Motivation und Loyalität belohnt.
Wenn etwas knapp wird, dann wird es kostbar. Das gilt auch für Fach- und Führungskräfte. Die Bindung von Mitarbeitern wird also immer wichtiger. Damit ein Team zufrieden, motiviert und loyal ist, braucht es Kommunikation – oder vielmehr: einen Dialog mit den Mitarbeitern. Ein Mittel zu diesem Zweck, das sich bereits bewährt hat, ist die Mitarbeiterzeitung. Sie dient nicht nur dazu, zu informieren, sondern kann – richtig eingesetzt – auch motivieren und verbinden.


Kommunizieren statt verkünden
Damit eine Mitarbeiterzeitung das leisten kann, sollte das Medium aber richtig verstanden werden: Keinesfalls sollte sie als Postille dienen, über die das Management seine Botschaften verlautbart und in Selbstlob schwelgt. Doch Einwegkommunikation im Verkündungston verhindert nicht nur das Wesentliche – nämlich den Dialog –, sondern verliert auch das zentrale Thema des Mediums aus den Augen: den Mitarbeiter.
Wer seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wirklich erreichen und aktivieren will, sollte sie ins Boot holen und ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Wenn innerer Zusammenhalt und eine gemeinsame Identität im Unternehmen entstehen sollen, muss jeder das Gefühl haben, ein wichtiger Teil des Ganzen zu sein. Gerade wenn ein Unternehmen schnell wächst, in vielen verschiedenen Ländern zu Hause ist oder über heterogene Strukturen verfügt, gilt es das Gemeinsame, das Verbindende zu finden und zu betonen.


Informieren und unterhalten
Offenheit und Interesse für Themen und Geschichten aus der Belegschaft sind die Voraussetzung für authentische Texte. Interessant sind nicht nur aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten des Unternehmens, sondern auch gemeinsame Feste oder Ausflüge, Jubiläen und Beförderungen, private oder sportliche Erfolge der Mitarbeiter. Auch Tipps zum Thema Arbeitssicherheit, Gesundheit und Weiterbildung sollten nicht fehlen – genau wie Unterhaltung.

Braucht denn ein Unternehmen im Zeitalter von Internet und Intranet eigentlich noch eine gedruckte Mitarbeiterzeitung? Unsere Antwort lautet: Ja! Denn gerade angesichts der eher flüchtigen, oberflächlichen Kommunikation im Web gewinnen Printprodukte an Wertigkeit und Gewicht.
Zudem erreicht man z. B. über das Intranet nur jene, die im Büro und vor dem Rechner sitzen. Gerade in Produktionsbetrieben nutzt aber ein Großteil der Belegschaft das Internet nur selten oder gar nicht. Wird ein Magazin dagegen direkt an die Privatadresse eines Mitarbeiters geschickt, kann er dieses unabhängig von jeder Technik jederzeit und überall lesen.
Alles rund um das Thema Content Marketing.
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